Auf dem Laptop und dem Nexus 7 – also mit Android – kann ich jetzt auch Bilder zu Alben zusammenfassen, die ich vorher bei Dropbox mit dem Kamera-Upload hochgeladen habe.
Hier mein Album „Himmel“:
Auf dem Laptop und dem Nexus 7 – also mit Android – kann ich jetzt auch Bilder zu Alben zusammenfassen, die ich vorher bei Dropbox mit dem Kamera-Upload hochgeladen habe.
Hier mein Album „Himmel“:
Das Schreiben eines eBooks im Team wird durch Pressbooks sehr erleichtert. Darüber waren sich auch die Teilnehmerinnen der kommenden Meetings des Projektes Mobile50+- einig. Sie werden ihre Erfahrungen und den persönlichen Nutzen daraus wohl in einem eBook beschreiben! Da blieben dann nur die Fragen nach den Buchteilen (Kann man die so wie die Kapitel verschieben?) und der Rolle der User (Sind die nicht automatisch Autoren oder wo stellt man das ein?). Einiges konnte geklärt werden (Nicht so viele Admins! Je Kapitel kann ein Autor fesgelegt werden!) und anderes (Unterschiede der Rollen) muss wohl noch einmal nachgelesen werden.
Meine kritische Einstellung zur Nutzung der Trailerfunktion der App iMovie habe ich bereits im vorherigen Beitrag notiert. Mir sind aber durch die Beschäftigung mit diesen Trailern ein paar Dinge aufgefallen, die helfen können, wenn man 'echte' Videoprojekte bearbeiten möchte. Vor allen Dingen geht es m.E. nicht ohne etwas Planung. Dieses Planen kann auch ganz ohne Storyboard erfolgen, doch 'etwas Story' sollte schon sein! Ich denke, es gibt 2 praktikable Möglichkeiten zur Erstellung eines kleinen Filmes, die ich am Beispiel eines geplanten Treffens mit meinen ehemaligen Klassenkameraden nach 50 Jahren Schulabschluss schildern möchte.
Methode Standard
Auf der Reise möchte ich die Bilder und Videos mit meiner Digitalen Kamera aufnehmen – konkret ist das mein iPhone. Vor der Reise überlege ich, dass ich wohl ein paar Eindrücke der Reise aufnehmen werde. Wichtig dürften auch Szenen des ersten Wiedersehens nach mindestens 25 Jahren sein. Dann werde ich wohl bei der Stadtführung und auch bei den sonstigen Besichtigungen aufzeichnen. Das ist schon meine Planung! Wenn es mich sicherer macht, kann ich diese auch zu Papier bringen oder digital notieren! Vielleicht bedenke ich noch, dass ich für meinen Film, der maximal 15 Minuten lang sein soll, sicher Bild- und Videomaterial für die 4 bis 5-fache Zeit benötige.
Bei den Aufnahmen vermeide ich jedes Schwenken und Zoomen, denn das können Profis sicher besser. Vor allem verwenden sie Kameras mit Stativ, was mir viel zu aufwändig ist. Statt auf eine bestimmte Person oder ein Detail zu schwenken, mache ich lieber neben dem Videoclip ein Foto, um dieses später an der passenden Stelle in den Film einzufügen.
Nach der Reise sichte ich mein Material und sorge dafür, dass es sich auf dem Gerät befindet, auf dem ich mit iMovie arbeiten möchte. Dort füge ich Bilder und Videos nach meiner obigen Planung zusammen. Die Videos muss ich sicher kürzen. Oft hilft auch ein Schneiden der Videos, um ein Bild einzufügen. Sehr sparsam gehe ich mit den angebotenen Übergängen um, die m.E. allenfalls bei einem Ortwechsel sinnvoll sind.
Methode Semiprofessionell
Wenn man etwas professionellere Ergebnisse möchte, sollte man zwei Dinge verbessern. Man benötigt eine Story und sollte gezielt mit Totalen, Halbtotalen und Details arbeiten. Die Storyboards von iMovie Trailer geben dazu einige Anregungen.
So würde ich z.B. meine Planung auf zwei Personen konzentrieren, die mir aus der Schulzeit noch gut in Erinnerung sind: 'Klein Uwe', denn er hatte mit knapp 165 cm Probleme zum mir 'langem Lulatsch' mit 188 cm aufzublicken. Dann 'Daniel Düsentrieb', denn Hans war der geborene Entwickler und hatte mit Papier wenig im Sinn. Ich würde also nach alten Fotos von den beiden suchen und meine Aufnahmeaktivitäten später auf sie konzentrieren. Die Stories der beiden würden das übrige Geschehen quasi überlagern. Diese Planung würde ich allerdings digital notieren! Evernote ist dafür gut geeignet, aber auch ein Dokument oder eine Tabelle in Google Drive.
Meine Aufnahmen kann und muss ich jetzt aber viel gezielter anfertigen. Denn ohne Uwe, der heute 203 cm groß ist – und damit einer der wenigen zu denen ich aufblicken muss, könnte ich meine Planung ja nicht verwirklichen. Auch Hans, der jetzt Gymnasiallehrer für Physik, aber auch ein Finanzgenie ist, benötigt einen angemessenen Platz – und eben Fotos und Videos! Ich versuche beide in den unterschiedlichsten Situationen aufzunehmen, wobei ich auf die unterschiedlichen Perspektiven – Totale, Halbtotale, Detail/Portrait – achte!
Nach der Reise versuche ich die Videos in iMovie dann nach der urprünglichen Planung zusammenzustellen. Aber: Ein Plan kann jederzeit aktualisiert werden! Jetzt nach der Reise sollte man das anhand des Bildmaterials auch wirklich tun und sich nicht zum Sklaven seiner alten Planung machen!
Soweit meine Gedanken. Ich freue mich über Kommentare und denke wir haben beim nächsten Stammtisch 'MobileWeb' am 19.03.2012 18:30 ausreichend Gesprächsstoff.
Bis dann sagt
HoSi