Hangout – iPhone als externe Kamera

Hilfskonstruktion für iPhone als externe Kamera

Über diese ‚tolle‘ Konstruktion grüble ich nun schon einige Stunden – gut, dass ich mir keine Rechnungen schreiben muss ;=). Jetzt hoffe ich, dass damit das Problem der externen Kamera in Hangouts gelöst ist. Die Situation ist sicher bekannt: Da spricht jemand ein Problem an, das er mit einer App auf dem Tablet, z.B. dem iPad, hat. Eine direkte Anbindung des iPads in das Meeting wäre zwar denkbar, doch leider kann man den Inhalt des Bildschirms nicht präsentieren. Anwendungen auf dem PC bzw. Laptop kann man über die Bildschirmfreigabe zeigen, doch Apps auf dem Tablet nicht!

Für mich gibt es zwei Lösungen, die ich bisher nur im Zweier-Hangout getestet habe:

  • Man schaltet während des Hangouts, an dem man mit dem Laptop teilnimmt, von der Frontkamera auf eine zweite USB-Kamera um. Diese hält man dann über das zu zeigende Display des Tablets und versucht dort auf der App etwas zu zeigen. Das ist irgendwie etwas für Akrobaten oder sonstige Künstler. Es wäre besser, wenn die Kamera einen festen Stand hätte. Ich habe bisher dafür noch keine Lösung!
  • Oder man nimmt mit einem zweiten Account über ein Smartphone, z.B. das iPhone, an dem Hangout teil. Dort schaltet man die Kamera auf der Rückseite ein und hält diese wieder über das zu zeigende Display des iPads. Oder sehr viel besser: Man nutzt die oben gezeigte Konstruktion und legt das iPhone auf die Querlatte, so dass das Kameraloch frei bleibt. Jetzt nur noch das iPad richtig positionieren und schon kann in aller Ruhe die App bedienen und erklären. Nachteil: Es geht einer der zehn denkbaren Plätze für Teilnehmer verloren.

Meine Konstruktion ist sehr flexibel, denn theoretisch nutze ich ja dreimal die Woche die beiden Minihanteln zu sportlichen Betätigung. Vorteil: Sie sind relativ schwer und geben der Konstruktion damit den erforderlichen Halt.

Das alles muss demnächst noch in einer größeren Gruppe getestet werden. Oder hat jemand eine bessere Lösung???

MobileWeb – Stammtisch 02/2013

 

„Ach, wenn das alles doch nur nicht so viel Zeit kosten würde!“ Diese Bemerkung aus dem vergangenen Stammtisch kann ich nur bestätigen. Doch: Wenn es keinen Spaß machen würde, hätten wir es sicher bereits gelassen! So stand diesmal auch der Spaß mit mobilen Apps im Vordergrund.

Nutzt man Dropbox auf Laptop, Tablet und Smartphone, kann man jederzeit von jedem Gerät auf hochgeladene Dateien zugreifen. Wenn man dann auch noch mit dem Smartphone fotografiert, lassen sich die Fotos über die Funktion 'Kamara-Upload' automatisch in eine Bildergalerie hochladen. Leider kann dabei nicht unterschieden werden, ob man das Festnetz über WLAN oder das Mobilnetz mit seiner auf 200 bis 500 MB/Monat begrenzten Kapazität nutzt. Auch Google bietet diesen – dort 'Sofort-Upload' genannten – Service über die App Google+ an. Dort lässt sich erfreulicherweise unterscheiden, ob WLAN, Mobilnetz oder beides genutzt werden soll.

Den Nutzen der App Vine, die es z.Z. nur für das iPhone gibt, konnten wir nicht so richtig erkennen. Als Beispiel habe ich aber schon einmal den Bildschirm meines Laptops während des Stammtisches aufgezeichnet. Die kleinen 6 Sekunden langen Videos werden automatisch an Twitter oder Facebook versandt. Spielerei oder sinnvoll nutzen???

Die mit der App Talking Tom gebotenen Funktionen sind ganz sicher in erster Linie nette Spielereien, wie die Akzeptanz bei meinen Enkelkindern beweist. Aus dem Kreis der TeilnehmerInnen wurden aber auch ernsthafte Beispiele genannt. Mit der App Explain Everything, die ich hier kurz vorgestellt habe, kann dann doch sehr viel mehr konstruktiv gestaltet werden.

Ganz zum Ende wurde noch auf die wirklich geniale App Calculator aufmerksam gemacht. Da sicher bei vielen von uns die mathematischen Kenntnisse sehr gut 'im Verborgenen schlummern' eine tolle Hilfe – falls wir die Hausaufgaben in der Mathematik nicht umgehen können ;=). Was wohl unsere Enkel dazu sagen??

 

Explain Everything – Videos im Handumdrehen

Es ist schon einige Zeit her, dass ich mich um die Aufnahme von Videos auf mobilen Geräten gekümmert habe. So habe ich mit der App iMovie und der App ShowMe experimentiert, die beide je nach dem Einsatzzweck ihre Vor- und Nachteile haben. So wird es sicher auch mit der App Explain Everything (=erkläre alles) sein, die mich seit ein paar Tagen fesselt ;=).

Die ersten Videos mit Explain Everything habe ich für den Stammtisch Mobile Web aufgenommen und füge sie zur Verdeutlichung hier ein.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. So könnte ich mir z.B. denken, dass

  • damit die Nutzung einer neuen App erklärt wird.
  • Hilfen für den Sevice von technischen Geräten angefertigt werden.
  • die Geschichte einer Familie dokumentiert wird.
  • ein Bericht über die letzte Reise zusammengestellt wird.
  • usw. usw. usw.

Diese Apps zur Zusammenstellung der unterschiedlichsten Videos sind sehr interessant, denkt

HoSi.