3D-Druck – Aller Anfang ist schwer

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Den ersten Anlauf habe ich vor ein paar Jahren anläßlich eines MOOCs zum Basteln mit Kindern und Jugendlichen gemacht und dann wieder verworfen. Jetzt stoßen mich Marlit mit dem Beitrag Das FREILab und Uta mit dem Wunsch nach einem Gehäuse für den Senior Sensor wieder drauf. Man sollte sich wohl doch etwas näher mit dem Thema 3D-Druck beschäftigen! Gesagt, getan und schon gibt es die Datei für einen kleinen Schlüsselanhänger (siehe obigen Screenshot). Der Weg ist natürlich etwas länger, deshalb der Reihe nach.

Hardware

Zunächst stehen Fragen zum 3D-Drucker im Weg. Muss ich mir für 2000€ einen Profidrucker kaufen oder tut es auch das Ding für 300€ vom Discounter? Schaffe ich die Selbstmontage eines der relativ preiswerten Bausätze? Ich kann diese Fragen z.Z. nicht beantworten.

Es geht aber auch ohne: In allen größeren Orten gibt es Werkstätten mit passender Technik auch für Private in sogenannten MakerLabs oder Makerspaces oder FabLabs. Dort kann man Kurse besuchen und auch nur drucken, wenn man seine Idee als Datei auf einer SD-Card mitbringt.

Software

Man muss in jedem Fall aber in Software investieren, um Druckideen zu digitalisieren! Nach meinen ersten Beobachtungen gibt es zwei denkbare Wege. So kann man (1) für relativ hohe Monats- oder Jahresgebühren Profisoftware auf PC/Mac nutzen, z.B. Fusion 360. Oder man nutzt (2) z.B. das kostenlose Angebot von TinkerCAD. Dort kann man einen 3D-Editor mit PC/Mac über den Webbrowser nutzen.

TinkerCAD

Auf www.tinkercad.com sollte man sich registrieren und bekommt dann über den Menüpunkt >Lernen (vorher unten rechts auf Deutsch umstellen) die ersten Schritte sehr anschaulich erklärt. Ich habe mir dann auch noch die kleinen Videos angesehen und mir den im Screenshot gezeigten Anhänger für ein Schlüsselbund erstellt.

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Obiger Screenshot kann nur einen Einblick in die Arbeit geben. Auf der linken Seite befindet sich eine Arbeitsfläche, auf die man die einzelnen Objekte der Druckidee platziert. In meinem Beispiel also nacheinander die Buchstaben H, O, R, S und T.  Den Schlüsselanhänger am H muss man aus zwei Zylindern, von denen der Innere hohl ist, konstruieren.

Für die Arbeit lässt sich die Arbeitsfläche so in die unterschiedlichsten Ansichten verändern, dass ein sehr anschauliches Bild des geplagen Anhängers ensteht. Dabei entdeckt man dann auch sehr schnell Fehler, z.B. die nicht richtig miteinander verbundenen Buchstaben oder Buchstaben, die nicht auf der gleichen Ebene platziert wurden.

Das Ergebnis wird in einer STL-Datei festgehalten, die dann über ein zum jeweiligen 3D-Drucker gehörendes Programm die richtige Druckreife bekommt.

SLO-Stammtisch

Nachdem ich jetzt ein paar Tage mit Lesen und Basteln verbracht habe, denke ich über einen Online-Stammtisch zu diesem Themenbereich nach. Uta Krope von Senioren-Lernen-Online hat bereits ihre Unterstützung zugesagt. Es könnte interessant werden, denkt HoSi.

 

2 Gedanken zu „3D-Druck – Aller Anfang ist schwer

  1. Pingback: Mein erster Entwurf mit Tinkercad. | Tora65's Weblog

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