iCloud und die Bilder

Mit diesem Beitrag möchte ich meine Serie über Bilder auf mobilen Geräten und in der Cloud vorerst beenden. Während man die bei Google+/Picasawebe und bei Dropbox hochgeladenen Fotos sowohl auf dem Desktop und mobilen Geräten mit iOS und Android lesen und z.T. auch organisoeren kann, befindet man sich bei Apple und seinem iOS in einer relativ geschlossenen Welt. Neben Geräten mit iOS kann man nur zeitlich begrenzt auch am PC auf die Bilder zugreifen.

Doch der Reihe nach:

  • Zunächst einmal kann man auch bei iOS alle aufgenommenen bzw. in der App Fotos gespeicherten Bilder automatisch hochladen. Sie werden im sogenannten Fotostream der iCloud für 30 Tage (=max. 1000 Fotos) in der Originalgröße gespeichert. Dazu muss allerdings über ‚Einstellungen‘ und ‚iCloud‘ der ‚Fotostream‘ eingeschaltet werden.
  • Danach lassen sich die Fotos auf allen mobilen Geräten des iOS-Accounts ansehen und auch auf den jewiligen Geräten speichern. Das geht auch auf dem Laptop oder Desktop, wenn dort die Software iCloud installiert wurde.
  • Diese iCloud ist nicht mit einer Fotogalerie in der Cloud, wie bei Google und Dropbox, zu verwechseln. Eine derartige öffentliche Gallerie gibt es z.Z. bei iOS nicht,
  • Wenn man sich die App iPhoto installiert, kann man sich ausgewählte Fotos zu Journalen zusammenstellen und diese auch anderen per E-Mail zugänglich machen oder diese noch besser als Website öffentlich machen.

So weit ein kurzer Blick auf iOS und den Umgang mit Bildern. Bei Interesse werden wir sicher noch unsere Erfahrungen in den Stammtischen austauschen.

Dropbox und die Bilder

Nicht nur Google ist mit PicasaWeb/Google+ an unseren Fotos interessiert, sondern seit ein paar Monaten auch Dropbox. Ich fotografiere mit dem Smartphone und habe bereits hier meine Erfahrungen mit Google+ notiert, jetzt also die App Dropbox auf allen mobilen Geräten installieren, registrieren und es kann losgehen.

  1. Kamera-Upload auf dem Gerät, von dem man hochladen will einschalten. Das geht bei iOS in der App über 'Zahnrad' und 'Einstellungen'. Man kann auf dem Smartphone mit 'Datenverbindung' noch festlegen, ob man auch außerhalb des WLANs uploaden möchte. Bei Android gibt es kein Zahnrad, dafür aber rechts oben 'drei Punkte'. Dort kann man wieder über 'Einstellungen' den Kamera-Upload ein/ausschalten.
  2. Alle auf dem mobilen Gerät aufgenommenen oder gespeicherten Bilder, z.B. aus Screenshots, werden dann automatisch in den Ordner 'Kamera-Uploads' geladen. In beiden Betriebssystemen kann man diese Bilder über ein 'Bildersymbol' nach Datum sortiert betrachten. Da die Bilder in der Cloud gespeichert sind, sind sie auch auf auf allen mobilen Geräten zugänglich, wenn dort die App installiert und für den Account freigegeben wird.
  3. Auf Geräten mit Android lassen sich von diesem 'Bildersymbol' aus die Bilder auch in Alben nach speziellen Gesichtspunkten sortieren. Wer also ein Freund von schönen Himmeln ist, legt sich z.B. einen Ordner dafür an.

Falls Interesse an einer kleinen Übung – sprich Hausaufgabe ;=) – besteht, solltet ihr einmal versuchen eines eurer Bilder oder ein ganzes spezielles Album über Twitter – ich bin dort @hosi1709 – mit uns und der Welt zu teilen. Wenn ihr den Hashtag #hosiweb wählt und dazu eurer Mobiles Gerät bzw. Betriebssystem schreibt, erkenne ich den Bezug zu diesem Beitrag.

Viel Erfolg wünscht HoSi.

Ergebnisse

Johanna hat das gleich mit dem Nexus 7 getestet.

Horst legt dann mit einem auf dem Nexus 7 gemachten Beispiel weiter.

Helga teilt ihre Erfahrungen im Blog Wie geht das? mit.

MobileWeb – Stammtisch 01.2013

Zum Start ins neue Jahr haben wir noch einmal Googles Hangout getestet und – ganz gegen meine Erwartungen – uns erfolgreich sehen und unterhalten können. Zusätzlich konnten einige auch ihre Erfahrungen untermauern, indem sie den anderen ihren Bildschirm präsentierten.

Inhaltlich gab es folgende Themen:

  • Smartphone und Fotos: Immer mehr nutzen das Smartphone zum Fotografieren. Bei der Organisation dieser Fotos gehen die Gewohnheiten allerdings weit auseinander. Sie reichen von „Ich lassen alles auf dem iPhone“ bis „Ich sichere alles in Monatsordnern auf dem Computer bzw. einem externen Speicher“.
  • Google und Fotos: Ich bin ein Anhänger vom Speichern in der Cloud und habe meine Erfahrungen bereits hier notiert. Für Google ist interessant, dass in der Standardeinstellung die hochgeladenen Fotos auf eine Breite von 2014 Pixeln verkleinert werden, dafür aber nicht auf den Speicherplatz angerechnet werden. Dieser ist bis 5 GB kostenlos! Diese Google-Cloud lässt sich auf iOS mit speziellen Apps, z.B. Web Albums, besser organisieren und ist auf Android mit der Standard-Galerie leicht zu pflegen.
  • Ergänzung 1: Leider sind die Möglichkeiten der Apps Google+ bei iOS und Android unteschiedlich leistungsfähig. So muss kann man z.B. bei Android einzelne Bilder mit anderen teilen und bei iOS nicht ;=(. Der Apple-Freund muss also für mehr Dinge auf den Chrome-Browser zurückgreifen.
  • Dropbox und Fotos: Auch bei Dropbox ist man seit einiger Zeit an unseren Fotos interessiert und bietet einen Kamera-Upload in Apps für iOS und Android. Diese haben leider ein unterschiedliches Layout haben und ermöglichen unterschiedliche Funktionen. Ich werde dazu noch berichten.
  • Apple und Fotos: Auch Apple ermöglicht bei iOS die Sicherung der gemachten Fotos in der iCloud genannten Wolke. Man kann über den Fotostream alle Bilder – nur für 30 Tage? – auf allen seinen anderen Geräten sichern. Ein komfortablerer Umgang mit Fotos ist über die Apps iPhoto und Aperture möglich. Leider hat man von Geräten mit Android keinen Zugang auf iCloud. Auch hierzu werde ich noch über meine Tests berichten.
  • Pearltrees: Mit dieser Anwendung kann man sehr schnell schöne Übersichten über Aktivitäten im Internet erstellen und mit anderen teilen. Man bündelt dazu die Adressen als Perlen an Bäumen, daher der Name. Sicher wird es dazu noch Berichte von einigen TeilnehmerInnen geben.
  • Ergänzung 2: Leider werden die Pearltrees auf den mobilen Geräten nur in der App Pearltrees sehr schön angezeigt. Sobald man so einen Perlenbaum in einen Blog einbinden oder von dort verlinken möchte, stört das Fehlen von Flash und alle Schönheit ist vorbei ;=(.