Dropbox und die Bilder

Nicht nur Google ist mit PicasaWeb/Google+ an unseren Fotos interessiert, sondern seit ein paar Monaten auch Dropbox. Ich fotografiere mit dem Smartphone und habe bereits hier meine Erfahrungen mit Google+ notiert, jetzt also die App Dropbox auf allen mobilen Geräten installieren, registrieren und es kann losgehen.

  1. Kamera-Upload auf dem Gerät, von dem man hochladen will einschalten. Das geht bei iOS in der App über 'Zahnrad' und 'Einstellungen'. Man kann auf dem Smartphone mit 'Datenverbindung' noch festlegen, ob man auch außerhalb des WLANs uploaden möchte. Bei Android gibt es kein Zahnrad, dafür aber rechts oben 'drei Punkte'. Dort kann man wieder über 'Einstellungen' den Kamera-Upload ein/ausschalten.
  2. Alle auf dem mobilen Gerät aufgenommenen oder gespeicherten Bilder, z.B. aus Screenshots, werden dann automatisch in den Ordner 'Kamera-Uploads' geladen. In beiden Betriebssystemen kann man diese Bilder über ein 'Bildersymbol' nach Datum sortiert betrachten. Da die Bilder in der Cloud gespeichert sind, sind sie auch auf auf allen mobilen Geräten zugänglich, wenn dort die App installiert und für den Account freigegeben wird.
  3. Auf Geräten mit Android lassen sich von diesem 'Bildersymbol' aus die Bilder auch in Alben nach speziellen Gesichtspunkten sortieren. Wer also ein Freund von schönen Himmeln ist, legt sich z.B. einen Ordner dafür an.

Falls Interesse an einer kleinen Übung – sprich Hausaufgabe ;=) – besteht, solltet ihr einmal versuchen eines eurer Bilder oder ein ganzes spezielles Album über Twitter – ich bin dort @hosi1709 – mit uns und der Welt zu teilen. Wenn ihr den Hashtag #hosiweb wählt und dazu eurer Mobiles Gerät bzw. Betriebssystem schreibt, erkenne ich den Bezug zu diesem Beitrag.

Viel Erfolg wünscht HoSi.

Ergebnisse

Johanna hat das gleich mit dem Nexus 7 getestet.

Horst legt dann mit einem auf dem Nexus 7 gemachten Beispiel weiter.

Helga teilt ihre Erfahrungen im Blog Wie geht das? mit.

MobileWeb – Stammtisch 01.2013

Zum Start ins neue Jahr haben wir noch einmal Googles Hangout getestet und – ganz gegen meine Erwartungen – uns erfolgreich sehen und unterhalten können. Zusätzlich konnten einige auch ihre Erfahrungen untermauern, indem sie den anderen ihren Bildschirm präsentierten.

Inhaltlich gab es folgende Themen:

  • Smartphone und Fotos: Immer mehr nutzen das Smartphone zum Fotografieren. Bei der Organisation dieser Fotos gehen die Gewohnheiten allerdings weit auseinander. Sie reichen von „Ich lassen alles auf dem iPhone“ bis „Ich sichere alles in Monatsordnern auf dem Computer bzw. einem externen Speicher“.
  • Google und Fotos: Ich bin ein Anhänger vom Speichern in der Cloud und habe meine Erfahrungen bereits hier notiert. Für Google ist interessant, dass in der Standardeinstellung die hochgeladenen Fotos auf eine Breite von 2014 Pixeln verkleinert werden, dafür aber nicht auf den Speicherplatz angerechnet werden. Dieser ist bis 5 GB kostenlos! Diese Google-Cloud lässt sich auf iOS mit speziellen Apps, z.B. Web Albums, besser organisieren und ist auf Android mit der Standard-Galerie leicht zu pflegen.
  • Ergänzung 1: Leider sind die Möglichkeiten der Apps Google+ bei iOS und Android unteschiedlich leistungsfähig. So muss kann man z.B. bei Android einzelne Bilder mit anderen teilen und bei iOS nicht ;=(. Der Apple-Freund muss also für mehr Dinge auf den Chrome-Browser zurückgreifen.
  • Dropbox und Fotos: Auch bei Dropbox ist man seit einiger Zeit an unseren Fotos interessiert und bietet einen Kamera-Upload in Apps für iOS und Android. Diese haben leider ein unterschiedliches Layout haben und ermöglichen unterschiedliche Funktionen. Ich werde dazu noch berichten.
  • Apple und Fotos: Auch Apple ermöglicht bei iOS die Sicherung der gemachten Fotos in der iCloud genannten Wolke. Man kann über den Fotostream alle Bilder – nur für 30 Tage? – auf allen seinen anderen Geräten sichern. Ein komfortablerer Umgang mit Fotos ist über die Apps iPhoto und Aperture möglich. Leider hat man von Geräten mit Android keinen Zugang auf iCloud. Auch hierzu werde ich noch über meine Tests berichten.
  • Pearltrees: Mit dieser Anwendung kann man sehr schnell schöne Übersichten über Aktivitäten im Internet erstellen und mit anderen teilen. Man bündelt dazu die Adressen als Perlen an Bäumen, daher der Name. Sicher wird es dazu noch Berichte von einigen TeilnehmerInnen geben.
  • Ergänzung 2: Leider werden die Pearltrees auf den mobilen Geräten nur in der App Pearltrees sehr schön angezeigt. Sobald man so einen Perlenbaum in einen Blog einbinden oder von dort verlinken möchte, stört das Fehlen von Flash und alle Schönheit ist vorbei ;=(.

 

Picasaweb, Google+ und die Bilder – Teil 2

 

Ja, es ist schon erstaunlich, wenn man da plötzlich von Google+ über neue Bilder im Sofort-Upload informiert wird, die man aus einer anderen Anwendung gerade im Fotoalbum auf dem iPad gespeichert hat. Dabei ist die Sache eigentlich ganz einfach, wenn nur Google es uns 'erzählt' hätte. Oder haben wir etwas überlesen? Ich weiß es nicht und versuche es hier Schritt für Schritt:

  1. Viele nutzen wie ich seit Jahren auf dem PC die Software Picasa, mit der man digitale Fotos organisieren und u.a. auch in die Cloud PicasaWeb hochladen kann. Ich habe mir dort Ordner nach dem System 2012-10, 2012-11 usw. angelegt.
  2. Auf diese Ordner kann ich sehr gut mit dem Webbrowser zugreifen und bin so unabhängig von einem bestimmten Computer. Auf meinen mobilen Geräten gelingt mir dieses allerdings nur, wenn ich die App Chrome nutze und diese jeweils in die 'Desktop-Version' schalte. (Das geht über die 'drei Striche' rechts neben der Adresse einer Seite).
  3. Google hat jetzt wohl PicasaWeb und die Fotos von Google+ parallel geschaltet, denn ich finde meine Bilder dort auch unter 'Fotos'. Wenn ich jetzt die App Google+ – rotes Icon – auf meinen mobilen Geräten installiere, habe ich die Möglichkeit, alle dort im Fotoalbum gespeicherten Bilder automatisch zu Google+ hochladen zu lassen. (Das kann man unter 'Einstellungen' 'Sofort-Upload' ein/ausschalten). Ich z.B. fotografiere viel mit dem iPhone und habe nur dort den Sofort-Upload eingeschaltet.
  4. Alle so hochgeladenen Bilder findet ich dann bei Google+ unter 'Fotos' schön nach dem Hochladedatum organisiert wieder. Wer diese Bilder mit anderen teilen möchte, kann das unmittelbar aus der Anwendung. Wer die Bilder in einen anderen Ordner verschieben möchte, muss allerdings (noch?) Google Chrome öffnen und die Bilder von dort aus verschieben.

So weit meine aktuellen Erfahrungen mit Fotos in der Cloud von Google. Über die iCloud von Apple und über den Sofort-Upload von Bildern zu Dropbox dürfte auch noch einiges zu berichten sein. Doch dazu mehr in den nächsten Wochen.