senseBox – Sensoren, Bauteile, Wetterstation

Teil einer Wetterstation mit der senseBox

Teil einer Wetterstation mit der senseBox

Die Idee hinter der senseBox, die von einem Startup der Uni Münster vertrieben wird, ist wohl, bei jedermann das Verständnis für moderne Technik zu fördern. Die angebotenen Bausätze regen zum Basteln und zu kleinen Experimenten ein. Das Team von Senioren-Lernen-Online bastelt seit einiger Zeit u.a. mit Mikrocontrollern und Sensoren und hat jetzt über ein Jung-Alt-Schulprojekt die Möglichkeit zum Testen bekommen.

Bausätze

Es werden zwei Bausätze, die man mit unterschiedlichem Zubehör individuell ergänzen kann, angeboten. Während die senseBox:Edu vorrangig für Schulen gedacht ist, zielt die senseBox:Home mit Bauteilen für eine Wetterstation eher auf den privaten Anwender.

Die Seele der Bausätze ist die senseBox MCU, die einen Mikrocontroller und diversen Schnittstellen enthält. Über diese Schnittstellen lassen sich die Sensoren sehr leicht anstecken. Damit entfällt die für viele potentielle Bastler doch sehr große Hürde des Lötens. Steckbare Sensoren gibt es für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und UV, Luftdruck und Feinstaub.

Mit steckbaren Bausätzen für LAN, WiFi, SD oder LoRa, Bees genannt, können die gemessenen Daten auf einer SD-Karte oder auf Internetplattformen gespeichert werden.

Programmieren

Nach dem Zusammenstecken der senseBox MCU und der Sensoren muss ein an die Sensorkombination angepassten Programm erstellt und auf die MCU geladen werden. Dafür gibt es einen relativ einfachen Weg über Blockly und den zu Anfang etwas schwierigeren Weg über die Arduino IDE.

Muster-Code in Blockly

Muster-Code in Blockly

Die Programmieroberfläche Blockly ruft man über einen Computer (Windows, Mac oder Linux) mit einem Webrowser auf und hat dann drei Spalten zum Arbeiten: In der linken Spalte findet man eine große Auswahl an Blöcken, die sich in der mittleren Spalte zur gewünschten Anwendung zusammenfügen lässt. Lego sei gegrüßt. In der rechten Spalte kann man sich dann den Code in der Arduino-Form ansehen.

Wetterstation für Schreibtisch

Mein erster Test galt dem mitgelieferten LEDDisplay, mit dem ich mir Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Helligkeit in meinem Zimmer anzeigen lassen wollte. Gleichzeitig wollte ich die einfache Programmierung der senseBox MCU über Blockly ausprobieren.

Beispiel für LED-Display

Beispiel für LED-Display

Der in obigem Foto gezeigte Aufbau war in wenigen Minuten erledigt. Mit der Hilfe des Muster-Codes für das LED-Display gelang dann auch nach einiger Zeit ein Code, der die drei Sensoren berücksichtigte.

Den fertigen Code muss man über >Save Sketch auf dem Computer speichern. Die senseBox MCU wird zum Starten über den USB-Stecker an den Computer angeschlossen und der gespeicherte Code kann per Drag&Drop mit Hilfe des Dateimanagers auf die MCU geschoben werden. Leider klappt das nicht auf dem Mac, denn dort muss man sich vor dem Verschieben ein spezielles Tool laden und installieren.

Danach steht dann der Freude am Basteln nichts mehr im Wege. Es sei denn man wünscht sich ein schönes Gehäuse für die Wetterstation oder man möchte die Messwerte auf einer SD-Karte speichern oder … Es gibt noch einiges auszuprobieren und weitere Blogbeiträge sind in Arbeit, meint HoSi.

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