OBS – Virtuelle Kamera für Videokonferenzen

Die aktuelle Version von OBS Studio gibt es für Windows, macOS und Linux. Mit diesem vielseitigen Angebot kann man (1) Videos streamen, (2) Videos aufnehmen und (3) Videokonferenzen mit einer virtuellen Kamera interessanter und stressfreier gestalten. Das Internet ist voll von guten Tutorials, so dass ich mich hier gern auf meine Erfahrungen mit der virtuellen Kamera beschränke.

Virtuelle OBS Kamera

Vor kurzem habe ich mit dem Tool mmhmm bereits eine derartige Kamera beschrieben. Sie kann in Videokonferenzen, z.B. mit Zoom oder Jitsi, statt der im Desktop bzw. Laptop installierten Kamera eingeschaltet werden. Obiger Screenshot zeigt meinen Bildschirm mit OBS Studio im Einsatz. Die anderen Teilnehmer sehen nur die obere Leinwand (blauer Rahmen).

In der unteren Spalte kann ich bereits vor dem Treffen diese Leinwand gestalten. Dazu stehen mir frei wählbare Szenen (roter Rahmen) zur Verfügung, für die ich jeweils eine oder mehrere Quellen (gelber Rahmen) auswählen kann. Es lassen sich mehrere Audios in einer Szene zusammenfügen, z.B. wenn der Moderator ein Video kommentieren will. Für diese Fälle ist der Audio-Mixer (grüner Rahmen) sehr hilfreich.

Szenenbeispiele

Für meine ersten Schritte mit OBS Studio war es wichtig ein paar immer wiederkehrende Situationen abzubilden, in denen ich mich meistens befinde. Das wäre die Rolle eines Teilnehmers, der (1) überwiegend Sprachbeiträge, aber auch (2) kleine Präsentationen von vorbereiteten Folien liefert. In besonderen Fällen kann aber auch (3) die Live-Präsentation einer App vom iPhone sinnvoll sein oder (4) eine Website bzw. ein Weblog gezeigt werden.

Die präzise Beschreibung dieser vier Szenen würde sicher hier zu weit gehen. Ich habe eifrig gegoogelt belasse es daher bei ein paar Stichworten.

Szene Präsentation
Szene Präsentation, Quelle Facetime HD Kamera

Über die Quellenauswahl (Symbol +) bekommt man u.a. >Videoaufnahmegerät angeboten. Dort habe ich die Kamera meines MacBooks ausgewählt. Da ich einen runden bzw. ovalen Rahmen sexy finde, habe ich dann noch den >Filter >Bildschirmmaske/-vermischung gewählt und mit meinem Programm zur Bildbearbeitung eine PNG-Datei mit weißem Oval und schwarzem Drumherum angefertigt und als Maske eingefügt.

Szene Präsentation, Quelle Diashow

Grundlage meiner Präsentationen sind in der Regel Dateien, die ich mit der App Keynote erstelle. Für OBS habe ich die Keynotedatei als Einzelbilder exportiert und dann über die Quellenauswahl als >Diashow eingefügt. Die einzelnen Folien werden über die Cursortasten <- und -> weitergeschaltet, was ich über >Einstellungen und >Hotkeys organisiert habe.

Fazit

Dieses OBS Studio ist schon so etwas wie eine „Eier legende Wollmilchsau“ und kann einerseits zu weiterem Erkunden reizen, aber andererseits auch mutlos machen. Zum Glück gibt es ja noch das Internet und den Stammtisch bei SLO, denkt HoSi.

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