LoRaWAN – Suche nach Gateways

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Gateway, der Zugang zum LoRaWAN

Versuch macht klug, sagt man ja. Gerade erlebe ich diese Volksweisheit bei meinen Experimenten mit dem LoRaWAN, also dem Netz mit den langen Reichweiten. Unter LoRaWAN – Offenes Netz für IoT habe ich bereits über meine ersten Schritte mit dieser für mich neuen Technik berichtet. Die weiteren Schritte behindert jetzt vorerst eine Lücke im Netz: Es fehlen Gateways in meiner Umgebung!

Situation in Kiel

Ein derartiges Gateway benötigt man als Brücke, um mit seinem Endgerät, dem Node, in das LoRaWAN zu kommen. Die Macher von The Things Network bieten eine schöne Übersicht dieser Gateways und obiger Screenshot zeigt einen für mich geeigneten Gateway, dachte ich. Nur 6 km von meinem Wohnsitz entfernt, dürfte alles im Lot sein, denn mehrfach hatte ich etwas von „bis zu 10 km Reichweite“ gelesen. Leider gibt die Karte dem Laien kaum Informationen zur Reichweite der Gateways. Alles was man der Karte antnehmen kann, zeigt folgender Screenshot.

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Details zu einem LoRa-Gateway

Nun, ich wollte ja experimentieren. Nach etwas Suchen im Internet bin ich dann doch schnell schlauer geworden. Das Gateway von margor befindet sich zwar in 10 m Höhe (je höher, desto besser für die Reichweite), hat aber nur eine simple Innenantenne (nur Außenantennen garantieren gute Reichweiten).

Ausblick

Ziel meiner Experimente ist die Entwicklung eines mobilen SeniorSensors, dessen Funktionieren nicht vom Vorhandensein eines Internetzugangs über WLAN abhängt. Der Raum in und um Kiel herum muss also erst mit einem Netz von Gateways versehen werden, d.h. viele (mindestens 10?) Menschen müssen Geld in die Hand nehmen (etwa 200 bis 300€) und an der Verwirklichung mitwirken.

Für mich bedeutet das einen Weg der kleinen Schritte. Zunächst einmal werde ich versuchen, mein persönliches Gateway (auch nur mit Innenantenne) in Betrieb zu nehmen und dann einen Prototypen für einen SeniorSensor basteln. Wenn das funktioniert, finden sich sicher leichter Sponsoren, denkt HoSi.