LoRaWAN – Gateway tracken und mappen

Über meine Erfahrungen mit LoRaWAN, diesem speziell für das Internet der Dinge konzipierten Netz, habe ich in diesem Blog bereits ein paar mal berichtet. Seit einigen Tagen ist eines meiner Probleme zumindest vorübergehend gelöst: Ich teste ein Gateway, das mir Nucleon e.V. geliehen hat.

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TTN Gateways in Raum Kiel

Die technischen Details erspare ich mir hier und berichte dafür über die für mich wichtigste Frage: Welche Reichweite hat mein Node (=kleiner Datensender), wenn ich mich mit diesem Sender auf einen Spaziergang begebe und das Gateway (=Empfänger mit Kontakt zum Netz von TTN) verfolge?

Obigen Screenshot habe ich bei The Thingsnetwork gemacht. Tippt man auf die Symbole, bekommt man nähere Infomationen und sieht, dass es sich um sehr unterschiedlich platzierte Gateways handelt. So ist z.B. einer an der Spitze der Kieler Förde auf einem hohen Gebäude mit einer Antenne eingerichtet, wärend meine Testversion auf dem Schreibtisch ohne Außenantenne betrieben wird. Informationen zur Reichweite erhält man über die Website TTNMapper.

Diese Daten stammen von den Nutzern, die ihre Eegebnisse an den Website-Betreiber liefern. Hierfür registriert man einen Node bei TTN und gibt dann die Zugangsdaten in die App TTN Mapper ein. Nach diesen Vorbereitungen beginnt der Spaziergang mit Node und Smartphone in der Tasche. Während der Wanderung sieht man den Standort des Gateways und einen farbigen Punkt, der den eigenen Standort symbolisiert und dessen Farbe etwas zur Qualität der Verbindung Node -> Gateway aussagt. Nach dem Tracking kann man sich auf der App bereits das Ergebnis anzeigen lassen.

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Ergebnis einer Tracking-Session

 

Die Daten werden nach einiger Zeit dann auf der Website TTN Mapper angezeigt. Folgender Screenshot zeigt das detailliertere Ergebnis meiner Messungen für mein Testgateway.

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Detailansicht LoRaWAN-Gateway

Leider kann man aus den Grafiken nicht die Entfernung in Metern bzw. Kilometern ablesen. Ich kann für mein Beispiel bei etwa 500 Metern eine Schallgrenze entdecken, d.h. ich müsste mich wohl für eine größere Reichweite über eine Außenantenne entscheiden – oder auf Gateways in Gebäuden mit großer Höhe warten – denkt HoSi.

 

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