Maqueen – Auto für den micro:bit

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Es scheint so etwas wie ein Naturgesetz zu sein: Wenn man sich mit einer kleinen Sache beschäftigt, kommen oft immer mehr interessante Dinge hinzu. So geht es mir auch mit dem kleinen Mikrocontroller micro:bit, der eigentlich einmal für englische Schüler entwickelt wurde. Wie dieses kleine Gerät mit der Hardwarergänzung LoRaNODE zu einem SeniorSensor werden könnte, habe ich hier vor einiger Zeit beschrieben. Jetzt werde ich durch den Bausatz micro:Maqueen an die kleinen Spielzeugautos McQueen und den Film Cars erinnert, mit denen mein damals 3jähriger Enkel so intensiv gespielt hat. Diese Namensähnlichkeit ist sicher beabsichtigt, doch hier jetzt ein paar Bastelerfahrungen.

Hardware

Die Hardware hat neben den beiden Antriebsmotoren u.a. auf der Oberseite zwei rote LED (kann man als Fahrrichtungsanzeiger einsetzen), einen Buzzer (könnte eine Hupe werden) und einen IR-Empfänger (macht Fernsteuerung möglich). Auf der Unterseite befinden sich 4 RGB-Lichter (kann man bunteres Partylicht mit zaubern) und 2 Line-Sensoren (machen das Fahren auf einer schwarzen Linie möglich).

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Auf der Oberseite befinden sich dann auch die Buchsenleiste für den mirco:bit und eine Leiste zum Einstecken des Ultrasonic-Sensors für die Abstandmessungen. Für mich ist besonders der IR-Empfänger interessant, denn er soll die Fernsteuerung des kleinen Autos über jede handelsübliche IR-Fernbedienung ermöglichen.

Software

Der micro:bit wird in gewohnter Weise mit dem Webbrowser über Makercode oder die App micro:bit, die über Bluetooth auf diesen Editor zugreift, programmiert. Für die Hardware micro:Maqueen muss eine Ergänzung geladen werden. Weitere Einzelheiten dazu habe ich hier beim Hersteller gefunden. Dort gibt es auch interessante Beispiele. Man kann viele kleine Anwendungen programmieren, z.B. ein Auto, dass automatisch einer Trasse auf einer schwarzen Linie folgt. Auch ein keiner Wagen, der meiner Handbewegung folgt, hat mir Spaß gemacht. Zum Spielen für die Enkel dürfte aber eine Fernbedienung den größten Reiz haben.

Fernbedienung

IR-Fernbedienungen senden für jede Taste einen anderen Code, der vor dem echten Einsatz zunächst ausgelesen werden muss. Dazu wird der micro:bit mit einem kleinen Testprogramm bespielt, dass dann für jede Taste den Code als Dezimalzahl auf dem Display des micro:bit anzeigt.

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Ich habe in meiner Technik-Sammlung zunächst nur die kleine Tastatur in obigem Screenshot gefunden und das Programm dann damit gefüttert: Vorwärts = Taste 2, rückwärts = Taste 8, links = Taste 4, rechts = Taste 6 und alles stopp = Taste 5. Die Nutzung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es klappt aber!

Nach etwas Suchen ist mir dann die Tastatur einer Stehlampe eingefallen, die wir selten damit fernsteuern. Nach dem Auslesen des Codes kann ich diese Tastatur komfortabel als IR-Fernsteuerung einsetzen.

 

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Zur Zeit habe ich dieses kleine Spielzeug nur zum Testen ausgeliehen. Sicher wird sich ein Weg für eine Beschaffung finden und damit Opas Spielzeugsammlung erweitern, denkt HoSi.

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